Auf eigenen Beinen stehen

über meinen Weg zurück

Die letzten 8 Wochen waren Intensive für mich.  Gesundheitlich herausfordernd und auch schmerzhaft. Die Begriffe, wieder auf eigenen Beinen stehen und wieder auf die Beine kommen, haben einen besondere Bedeutung und persönliche Dimension bekommen.

Vor einem Jahr  (Anfang 2025) waren die ersten Wochen des Jahres mit Leichtigkeit, Wärme und Hawaii Vibes gefüllt. 2026 kam es anders, Hawaii stand zwar sowieso nicht auf dem Plan. Die  Wochen vom 19.12. bis heute wurden Wochen des vermeintlichen Stillstandes.

Am 19.12. hatte ich mir bei einem Sturz das Wadenbein so gebrochen, dass am 20.12. eine Operation mit Verplattung und 10 Schrauben notwendig war.

Die Weihnachtstage, und alle danach waren so gänzlich anders als gewünscht oder geplant.

Sich mit dem zu versöhnen, was gerade ist, ist der beste Weg, um die Reise der Heilung ganz bewusst antreten zu können. Und ja es ist eine Reise. Mit Vorbereitungen und täglichen Herausforderungen und der Klarheit, Entscheidungen treffen zu müssen und zu können. Und es ist eine Reise, die man am besten mir leichtem Gepäck antritt. Reduktion auf das Notwendigste.

Für mich war es am 22.12.25 die Entscheidung, dass ich für die zumindest 4 Wochen Liegegips ein Krankenbett werde mieten müssen. Es war ein Geschenk, dass es auch noch am gleichen Tag geliefert wurde. Immerhin standen die Weihnachtsfeiertage für der Tür. Das war mein Weihnachtswunder. Auch, dass ich einen Tag nach der OP schon zu Hause war. Die Erkenntnis, dass ich nun 4 Wochen liegen würde müssen, hat mich dann aber schon ziemlich kalt erwischt und auch  die Tatsache, dass ich auf einem Bein mit einem Rollator zum WC und in die Küche zur Körperpflege gehüpft bin.

Am Wohnzimmertisch die tägliche Ration Wasser, die Medikamente, in einer Tasche die Dinge, die ich für notwendig erachtete bei mir zu haben. Denn  sonst musste ich für alles außer meiner Reichweite fragen. Es wurden dann 6 Wochen mit Gips.

Eine ungewohnte Erfahrung für mich, die sonst alles am liebsten selbst und zügig macht.

Nun hatte ich mich in eine Schildkröte mit Gehbehinderung verwandelt.

Liegen und Schlafen nur auf dem Rücken – war auch eine Herausforderung für mich.

Was soll ich sagen: man wächst auch in solche Erfahrungen hinein und mit ihnen. Auf einem Bein stehend die Haare zu waschen, ist Yoga „der Baum“ in verschärfter Form. Muskelverspannungen inklusive.

Was macht nun eine Körpermentorin, wenn so eine Situation eintrifft?  (übrigens das erste Mal in meinem Leben)

🌸Sie gibt sich der Sache voll und ganz hin und gibt den Widerstand auf

🌸Sie lässt den Schmerz zu (auch den emotionalen)

🌸Sie lässt sich umsorgen (der besondere Dank geht an meinen Mann)

🌸Sie kümmert sich schon rechtzeitig um Physiotherapie und Osteopathie für danach

🌸Sie richtet sich immer wieder auf und vertraut

🌸Sie startet schon mit Übungen im Liegen und unterstützt sich mit Ölen und Cremes

🌸Sie nutzt die Zeit, um sonst auch Loszulassen

🌸Sie weint dazwischen und lässt sich trösten

🌸Sie spürt in sich hinein und hört die Botschaften

🌸Sie erkennt auch nur Schritt für Schritt, was als nächstes ansteht

🌸Sie lässt Hoffnung auf Besserung aufkeimen und ist auch enttäuscht, wenn es anders kommt

🌸Sie freut sich über Fortschritte und scheinen sie noch so klein

🌸Sie schreibt im Journal und ist ehrlich zu sich

🌸Sie kommt im SEIN an, denn was anderes geht gar nicht mehr

🌸Sie weiss, dass ein starker, gesunder und gut funktionierender Körper auch aus den Gedanken entsteht.

🌸Sie schlaft viel

🌸Sie vertraut auf das Ergebnis.

Im Hawaiianischen Verständnis braucht es PONO (Vertrauen, Wissen, Intuition), um wieder mit unserer inneren Quelle für vollkommene Gesundheit in Kontakt zu kommen ….-Na’au Pino – aus dem Buch Na’auao Oli Hawaii – von Makal’ala Yates

Atem holen

Anders gesagt: ich konnte mich in dieser Zeit nur voll und ganz auf mich konzentrier und für mich da sein.

Alles, wirklich alles andere musste warten.

Es war ein ganz langes, tiefes und intensives Atem holen.

Wie sehr der Atem trägt, wusste ich schon, doch in habe es nun auch nochmals auf einer anderen Ebene bestätigt bekommen, wie sehr der Atem mithilft, in der Ruhe zu bleiben, den Blutdruck zu regulieren, in den Schmerz zu atmen und ihn abzutransportieren.

Für sich selbst gut zu sorgen und da zu sein und Pausen zu machen, darüber schreibe ich ja öfter.

Die Pause dann auch anzunehmen, wenn sie einem auf anderer Art und Weise, verordnet wird, ist auch nicht selbstverständlich.

Es ist immer ein Weg.
Es bedarf der Annahme von Hilfe und auch der Aussprache, diese einzufordern.
Es bedarf aber auch der Ruhe und dem Ausklammern von Dingen und Menschen, die gerade nicht gut tun.

Innere Prozesse gehen meist mit sehr viel Klarheit einher, die im Außen mehr Ruhe erfordern.

In dieser Zeit des vermeintlichen Stillstandes ist neben der körperlichen Heilung sonst auch sehr viel passiert.

Die ALOHA Windlichter wurden in Wien von feinedinge fertig produziert.

Die neuen Untersetzer sind fertig.

Der Nachschub an Kosmetik-Täschchen wird nächste Woche eintreffen.Handgenähte ALOHA Postkarten sind auch in limitierter Zahl entstanden.

Unter  SONSTIGES  findest Du die Details

So mache Idee keimt noch im Stillen vor sich hin.

 

Und ich habe die freudige Nachricht von Nicole Hobiger-Klimes erhalten, dass ich Ende März in der Kolumne der Wirtschafterinnen im Magazin „Like it“ sein werde.  Fast punktgenau zu meinem Geburtstag – was für ein Geschenk und was für eine Freude. Dazu dann auch bald mehr.

Wir wirken alle – einzeln und gemeinsam – in unterschiedlichen Kombinationen.  Diese Begegnungen sind so besonderen. Erfüllend und herzerwärmend.

Die bewusste Wahrnehmung des Atems kann zu besseren Ergebnissen im Leben führen. Der Atem ist eine Brücke zur Gesundheit .. ebenfalls aus dem Buch wie oben erwähnt von Maka’ala Yates

ALOHA Licht mit Ranukel

Schwäche in Stärke wandeln

Die eigene Schwäche zuzulassen ist der Schlüssel, um wieder in die Stärke zu kommen. Das niemand für Dich machen. Unterstützung kannst Du Dir natürlich holen. Doch den Weg gehst Du – in Deinem Tempo.

Das ist nicht angenehm. Doch aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es ist notwendig, die Schwäche zu umarmen.

Meist gelingt es uns leichter bei anderen liebevoll darauf zu sehen.

Sich selbst schwach zu fühlen. Wer mag das schon? Keine und Keiner.

Doch solche Zeiten der Schwäche zu übergehen, ist mehr als kontraproduktiv.

PRÄSENZ ist in solchen Zeiten wirklich gefragt. Das gibt es kein Verschieben, Verdrängen oder Ignorieren  mehr.

Gerade in solchen Augenblicken wird klar, wie sehr die Annahme und die Aufgabe von Widerstand mit zur Wieder-Gesundung beitragen.

Seit 2 Wochen bin ich nun ohne Gips, das Gehen und Stehen auf beiden Beinen ist wiedergewonnene Normalität.

Der Knöchel ist noch geschwollen. Längeres Sitzen mag mein Körper noch nicht. Bewegung tut gut. Das Tempo steigert sich langsam wieder. Die Termine beim Physiotherapeuten werden mich noch eine Weile begleiten.

Am kommenden Montag fange ich wieder an zu arbeiten.

Auf mich zu schauen, das geht weiter. Nun wieder aus der wiederkehrenden Normalität und in neuer Stärke.

ALOHA und LOMI LOMI haben mich auch durch diese Zeit begleitet.

Langsamkeit und Schnelligkeit stehen nicht Konkurrenz. Sie sind einfach unterschiedliche Wege und Arten. Und der Stillstand gibt den Raum, um zu entscheiden und zu fühlen, was gerade besser wirken könnte.

Und ganz wunderbare Menschen in meinem direkten Umfeld.

Mahlo – Danke – dass es Euch gibt.

Nun bin ich auch wieder da, um Dich mit Lomi Lomi an den langsamen, weichen, wohltuenden Weg zu erinnern und Dich den ALOHASPIRIT spüren zu lassen.

In den TERMINEN finden sich auch schon Neuigkeiten.

Heuer wird es auch noch einige weitere, schon geplante Buchvorstellungen am Blog geben und auch Treffen für den Austausch.

Ich bin wieder da.
ALOHA ist zurück in Wien.

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Susanne

Susanne Maria Öhlschläger

Telefon: +43( 0) 664 / 75 01 29 19

Email: office@finde-deine-spur.com