Nachlese zur Lesung

mit Marion Völger

Es ist Sommer. Und war für einer.

Schon seit Monaten hatten Marion und ich den Termin 30. Juli für die Lesung aus ihrem Buch „Mut zur Stille“ gewählt.

Dass es genau auf die Vollmondzeit und in die nächste Hitzewelle fallen würde, das hatten wir nicht in unsere Überlegungen mit eingeplant.

Es war fast so, als würde der Inhalt des Buches uns gleich auch in die dazugehörige Masterclass zu dem  Thema schicken.  In der Ruhe und im Vertrauen zu bleiben, dass die Lesung stattfinden würde können.

Und sie fand statt. Alle, die sich angemeldet hatten, kamen. Keine Absagen. Trotz 37 Grad in Wien, Störungen auf den U-Bahnen und geänderten Linien bei den Straßenbahnen.

Sind die Stille und die Ruhe, das Wesentliche für uns, um das Wesentliche vom Unwesentlichen filtern zu können? Eine meiner Fragen an die Autorin zu ihrem Buch

Das WESENTLICHE

Bei der Lesung waren es zweifellos das Buch selbst und natürlich die Autorin.

Es war eine Freude, Marion lauschen zu können und nach einer persönlichen Begrüßung und Einleitung Passagen aus dem Buch zu hören.

Beim Vorlesen kommt für mich immer sehr viel an Stimmung mit an.

Das Buch „Mut zur Stille“ hat mich auch beim Selbstlesen schon sehr beeindruckt. Ich lese auch immer wieder darin.

In ihrem Buch beschreibt Marion Völger ihren Weg heraus aus einem fordernden Job. Sie hat den Stecker gezogen und eine totale Veränderung ihres Lebens in die Wege geleitet. Dass so eine Entscheidung dann Zeit davor und danach braucht, um verinnerlicht zu werden, das beschreibt sie sehr eindrucksvoll in diesem Buch und sie nimmt die Leser:innen mit auf einen Weg in ihre persönliche Stille und die Gefühle und Geschehnisse auf der Reise dorthin.

 

… mir macht das Buch so eindrücklich bewusst, dass wir an uns selbst nie vorbeikommen. Der Zeitpunkt auf das eigene Leben zu schauen ist für jeden Menschen ein sehr individueller.  Diesen Zeitpunkt vermeintlich nicht unendlich weit von einem zu rücken, tut gut. Darüber zu lesen auch.

Marion Vöger beim signieren ihres Buches

Der Weg des Herzens

zu diesem Thema sind wir am Ende der Lesung in einem angeregten Gespräch gekommen.

Danke – Mahalo – Allen, die der Einladung zu dieser gemeinsamen Zeit gefolgt sind.

Aus dem Herzen zu leben ist möglich. 

Sich Zeit zu nehmen auch.

Dieser Abend war so bereichernd.

Zuhören ist mit der Schlüssel zur Stille.

„Mut zur Stille – einfach leben in einer lauten Zeit“ ist ein ganz besonderes Buch. Leseempfehlung.

Mehr zu Marion Völger und ihrem Schreiben und Wirken unter

silentmoves.blog

In der Stille des Schreibens und Lesens sind wir verbunden.

Liebe Marion – Danke, dass Du in Wien warst und Danke für die wunderbaren Gespräche dazwischen und dein Schreiben. Es berührt.

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Susanne

Susanne Maria Öhlschläger

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