Wie kam das Aloha zu mir?

Oder besser wie kam ich zum Aloha und nach Hawaii.

Heute möchte ich eine Geschichte mit Dir teilen, die schon einige Jahre zurückliegt – genaugenommen ereignete sich alles 2008 – zumindest nahm es da seinen  Beginn.

Im Zuge meiner Begegnung mit Lomi Lomi Massage und der Polynesischen Lebensphilosopie wurde in mir der Wunsch, nach Hawai’i zu fliegen immer größer.

Ich muss verraten, dass ich zuvor noch nie einen Langstreckenflug absolviert hatte – geschweige denn alleine.

Flugangst und überhaupt – so lange und so weit weg zu fliegen  – auf die andere Seite der Erdkugel  – unvorstellbar. Never – Ever!

Aber – diese innere Stimme wurde immer lauter – klopfte beharrlich an – flüsterte mir ins Ohr – flieg nach Hawai’i – flieg los.

Alleine traute ich mich aber nicht – also schloss ich mich einer Gruppe von 3 Frauen als vierte im Bunde an. Nahm die megakomplizierte weil billige Flugroute mit Wartezeiten in Kauf. Hauptsache nicht alleine. Machte Kompromisse. Zuviele.

Nachdem sich die anderen „erfahrenen Expertinnen“ um den Flug gekümmert hatten – übernahm ich die Suche nach einem Quartier – bis zum Start des Retreat’s, das wir am Plan hatten – und die Buchung  eines Autos für mich.

Was soll ich Dir sagen – der Zeitpunkt der Reise rückte näher.
Eine nach der anderen sprang ab – oder änderte ihre Pläne – übrig blieb ich.

Jetzt Kneifen – NEIN – Jetzt – da ich schon so weit gekommen war – stieg ich ein in den Flieger – bei Nebel in Wien – nach London Heathrow – weiter nach L.A. und dann nach Kahului Maui – Ankunft 22.50  Uhr – mit Verspätung. Einmal in der Luft – gab es kein zurück mehr. Nicht nur der Flieger gewann Höhe – auch ich genoß es.
Im Flieger – aussteigen geht da nicht wirklich – außer Frau plant einen Fallschirmsprung 🙂

Mitten in der Nacht landete ich dann auf der Insel meiner Träume. Holte das Auto  mit Automatik (meine erste Fahrt mit so einem Gefährt) ab und fuhr los. Ziemlich übermüdet.

Meine Müdigkeit musste warten – die nächste Challenge (ohne Navigation nur mit Beschreibung) zum Quartier zu finden – stand an.

Der Schlüssel sei hinterlegt – da ich ja so spät komme.

Mein Hinweise waren die Adresse – ein weißer Zaun – in einer Sackgasse und das Licht brennt und der Schlüssel steckt.

Das passende Straßenschild nach Stunden der Anreise – ziemlich müde und in der Dunkelheit zu  finden war nicht ganz so einfach. 

Ich mobilisierte noch  die letzten Kräfte und traute mich sogar mitten in der Nacht nach dem Weg zu fragen.

Endlich – in der fraglichen Gegend eine Sackgasse mit weißem Zaun – Licht – und Schlüssel.
Die Hinweise passten . Ich leg mich jetzt da hin, egal ob ich richtig bin oder nicht.

Brachte mein Gepäck in den ersten Stock, wo das große 4-er Appartement lag – schloss ab – öffnete die Fenster – duschte mich und legte mich schlafen.

Endlich.

An diesem Abend habe ich eine Karte gezogen – auf der stand

Du trägst eine Juwel in deinem Inneren – es ist die Liebe deines Herzens

Und Vorräte – Wasser oder etwas zu essen hatte ich auch nicht – und im Flug nach Maui gab es auch nichts. Stunden später wurde ich dann munter – hungrig und durstig und hörte Stimmen.

Da dachte ich schon – so ein Schmarrn – ich bin in der falschen Wohnung. Aber es waren meine beiden  Nachbarn – zwei Surfer – die über meine Terrassentür fröhlich in das vermeintlich im 1.Stock  liegende Appartement spaziert sind und mir Frühstück vorbereitet hatten – Obst – Wasser – Kaffee – Toast . Ich war im Paradies.

Was soll ich Dir sagen – nach diesen Erlebnissen – hat sich die weitere Reise vor mir entfaltet – war geprägt von Synchronizitäten – hat mich zu Orten und mit Menschen zusammengebracht – die heute noch in meinem Herzen sind.

Damals schrieb ich auch in mein Tagebuch:

„Ich bitte um die Führung – auf dass ich die Zeichen der mich umgebenden Natur erkenne und mir genügend Zeit allein in der Natur gebe.

Ich danke für die Gastfreundschaft der Menschen hier, des Landes, des Meeres und für die Unterstützung, die ich hier erfahren darf.

Ich gestehe mir den Wunsch nach einer eigenen Praxis ein.

Ich bitte darum, die offenen Türen zu erkennen und auch den Mut zu haben, sie zu durchschreiten.

Alles Kopf – nun mein Herz:

Mehr Raum für Liebe zu mir und zu allem, Aloha

Meditation, Ruhe, Gelassenheit – Vertrauen – Vertrauen – Vertrauen“

Inzwischen war ich schon mehrfach dort.
Heute würde ich jederzeit wieder fliegen.

Jedes Mal wurde ich mit anderen Geschenken gesegnet.
Wurde durch Erfahrungen reifer.
Wurde im Herzen weiter  und in meinem Vertrauen gestärkt.

Warum erzähle ich Dir das alles?

Weil es mein Eintritt in die Lebensphilosophie des ALOHA’s war.

Weil es mir immer wieder gezeigt – vor Augen geführt hat – wie wichtig es ist im JETZT zu sein.

Weil es mich gelehrt hat, auf die innere Stimme zu hören.

Weil ich kapiert habe, dass Ängste nur verschwinden, wenn ich mich ihnen stelle.

Weil ich Vertrauen in meine Fähigkeiten entwickelte – mir und meinem Weg – auch den Umwegen und Pausen vertraute.

Weil es mich immer wieder überrascht – welche Geschenke und Überraschungen ein Weg, den man beginnt zu gehen bereithält.

Weil ich für mich gelernt habe, mit Krisen anders umzugehen und meine Ängste abgelegt habe.

Weil ich gerade in den Zeiten meiner Reisen immer wieder erleben durfte, dass sich Situationen, die belastend waren auch ohne mein Zutun frei lösen konnten bzw. ich eine andere Sicht auf die Dinge bekam. Daraus habe ich gelernt diese Reisen auch manchmal im Kopf anzutreten. Die Lektionen des Loslassens zur kultivieren – immer wieder – und glaub es mir – ich bin noch am Lernen.

Weil ich daraus die Macht der Gedanken im alltäglichen Leben für mich so spürbar kennenlernen durfte.

Weil es sich immer lohnt – den ersten Schritt zu machen – los zu gehen - seine  eigenen Visionen in die Tat umzusetzen.

Weil ich auf meiner bisherigen Reise auch viele Schattenthemen – Ängste und Krisen genau in diesem Bewusstsein überwunden habe.

Weil ich von meinen hawaiianischen Freunden lernen durfte – dass Freude und Trauer nicht getrennt voneinander passieren – abgeschottet. Nein Trauer hat ihre Zeit – aber auch die Freude und gelebte Freunde und das miteinander Sein umhüllt Trauernde und gibt ihnen Halt.

Dass alle gleich willkommen sind und es keine Berechtigung braucht, um willkommen zu sein.

Weil ich dankbar für diese Erfahrungen bin – sie meine Tiefe in der Körperarbeit einfach dadurch, dass sie da waren – bereichern.

Weil Jede / Jeder Erfahrungen in seinem Leben macht.

Manche davon sind nicht schön – machen traurig – schwächen.

Andere sind wunderschön.

Der (geistige) Umgang mit den Erfahrungen und der Platz und den Raum, den wir diesen Erfahrungen im aktuellen Leben geben   und zugestehen - formt mit das Leben, das wir uns gestalten.

Ich könnte diese Liste endlos fortsetzen ….

Weil ich das alles mit Dir teilen kann.

Weil ich Dir beistehen möchte, das auch zu spüren.

DU in DIR kraftvoll ruhend. 
Einfach SEIN.

ALOHA  - jeden Tag aufs NEUE für mich die Erinnerung und der Indikator – hinzuspüren, ob ich im PONO 
(im Einklang) lebe.
Ob ich mit mir selbst oder anderen achtsam genug und liebevoll genug umgehe.

Wenn Du Lust hast - Deine Themen in Leichtigkeit anzuschauen und zu bearbeiten und dabei 
das Aloha-Feeling spüren möchtet - dann melde Dich gerne.

Für den Besuch bei mir brauchst Du keinen Flug. 
Nur die Schritte in den 9. Bezirk :)

Aloha Susanne Maria – Keao o Kanahena